Nach dem bunten Trubel auf dem Viehmarkt geht es wieder etwas ruhiger zu: Wir besichtigen den alten Teil dieser wunderschönen Oasenstadt am Fuße der grandiosen Bergkulisse des Akhdargebirges und besuchen das Nizwa Fort. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts war Nizwa die Hauptstadt der Yaruba-Dynastie. Die Festung von Nizwa wurde in den 1650ern unter der Herrschaft von Sultan ibn Saif I. errichtet, allerdings geht das Fundament sogar bis auf das 12. Jahrhundert zurück.
Die Festung war der administrative Sitz für die Imame und Wālī der Region. Die Mauern und Gebäude wurden innerhalb von zwölf Jahren über einem unterirdischen Fließgewässer errichtet und erinnern in ihren für omanische Verhältnisse großen Dimensionen an die Bedeutung der Stadt in der turbulenten Geschichte Omans. Die hohen Mauern fungierten als Schutz vor Überfällen, die vom Reichtum der Stadt an der Kreuzung zahlreicher Handelsrouten angezogen wurden. Vom Turm der Festung hat man einen Panoramablick über die Stadt.
Im Innern der Festung wurden wir von zwei Folklore-Gruppen begrüßt. Eine große Gruppe Männer sang traditionelle Lieder, und im oberen Bereich war eine Kindergruppe zugange, die mit viel Spaß und schönen Kostümen musikalische Szenen spielte.
Im Garten der Festung sieht man viele schattige Plätze, die zum Verweilen einladen.
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