Al-Ain ist eine Grenzstadt an der Grenze zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman. Die Stadt hat aufgrund intensiver Bewsserung den Beinamen "Gartenstadt". Rund 650.000 Menschen wohnen hier, und ein bekannter Touristenort ist das kulturgeschichtliche Nationalmuseum des Emirats Abu Dhabi, durch das wir eine Führung machen. Die harmonische, meist sandfarbene Architektur spricht uns immer wieder an.
Ohne Besuch eines Souks geht es hier natürlich auch nicht: Obst, Gemüse, Fleisch und vor allem auch frischer Fisch werden in Massen angeboten, manche Händler machen Spaß mit den Touristen – offensichtlich machen sie ihren Job gerne. Man glaubt gar nicht, dass man hier im selben Land ist wie gestern in der prachtvollen Hauptstadt, die rund 160 km entfernt ist.
Es wird Zeit, die VAE zu verlassen und - nach recht gründlicher Kontrolle (wie überall mit prüfenden Blicken in die Pässe und dem Ausfüllen zusätzlicher Formulare) - in den Oman einzureisen.
Bevor wir Nizwa, die Oasenstadt am Fuße des grandiosen Akhdargebirges erreichen, fahren wir nach Bahla und bewundern dort das trutzige Bahla Fort (UNESCO Weltkulturerbe), die größte Lehmfestung in Oman. Aber das eigentliche Ziel ist Jabreen Castle. Dies ist eine Palastfestung aus dem Mittelalter am Rande der Wüste und soll durch eingerichtete Räume den Flair des ehemaligen Hoflebens in Oman vermitteln. Weit schweift der Blick vom Dach der Festung in alle Richtungen - wir sind gespannt auf das, was uns im Oman erwartet.
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